Lücke im Internet Explorer verrät private Daten

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Lücke im Internet Explorer verrät private Daten

Beitragvon Saruto » 30. Jul 2010, 17:35

Hacker und Sicherheitsexperte Jeremiah Grossman hat in Las Vegas eine Schwachstelle in Internet Explorer und Apple Safari vorgestellt, die Online-Kriminellen das Auslesen privater Daten erlaubt. Dabei reicht schon der Besuch einer Internetseite. Die Kriminellen müssen dafür nicht einmal Schadsoftware einsetzen, der Browser selbst verrät die gespeicherten Daten wie Namen, Anschrift, E-Mail-Adresse oder auch Kreditkartennummern – vom Anwender völlig unbemerkt. Klassische Sicherheits-Software bleibt deshalb wirkungslos. Trotzdem gibt es einen einfachen Weg, wie sich Anwender gegen die heimliche Spionage schützen können – durch einen Umstieg auf den Internet Explorer 8.

Die Schwachstelle steckt in einer Funktion, die dem Anwender das Leben eigentlich erleichtern soll. Das sogenannte Auto-Vervollständigen merkt sich, was der Nutzer in Eingabemasken im Internet eingetragen hat. Bei der nächsten Eingabemaske kann die Funktion die Angaben dann selbständig einfügen, der Anwender spart sich das Eintippen. Weil der Browser sich dabei jedoch die privaten Daten merkt und auch ohne Aufforderung in entsprechende Felder einträgt, kann diese Funktion beim Internet Explorer 6 und 7 zu einem echten Sicherheitsrisiko werden. Auch Apple-Browser Safari ist betroffen.

Quelle: computer-portal.de
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